Vorhang auf und Bühne frei für alles, was bei NOBISKRUG zählt: die Werft, ihre maßgefertigten Superyachten und die Menschen, die diese Meisterwerke realisieren.

Jörg Gelhaus

Betriebsleiter

Zur See fahren, das war sein großer Traum als kleiner Junge. Sein Onkel überquerte als Kapitän die sieben Weltmeere auf einem Tanker, aber Jörg Gelhaus Weg führte ihn in eine andere Richtung. Obwohl er seine Wehrdienst in der deutschen Marine leistete und dort sogar den Dienstgrad des Hauptgefreiten auf der Fregatte „BRAUNSCHWEIG" erreichte, blieb er auf dem Festland verankert.

Gelhaus absolvierte sein Schiffbaustudium an der Fachhochschule Kiel, bildete sich als Schweißingenieur weiter und begann 1981 auf der NOBISKRUG Werft zu arbeiten. Es war „Liebe auf den ersten Blick und von Anfang an wurde der Betrieb mein zweites Zuhause“, berichtet er. Als Betriebsleiter ist er für sämtliche Werftanlagen sowie Gewerke verantwortlich.

Die Koordination und Kontrolle dieser Bereiche lassen Gelhaus nur wenig Zeit für private Freizeitgestaltung und Freunde. Die kostbaren Momente nutzt er dann gerne, um seinem Hobby, dem Tennisspielen nachzugehen. Ebenso groß ist seine Leidenschaft für die Musik und das Theater. So gibt es nicht viele Musicals, die er noch nicht kennt, besonders vom Hamburger Ohnsorg-Theater hat er noch kein einziges Stück verpasst. Im traditionellen Stil der Aufführungen findet er sich am besten wieder: „Ich bin ein bodenständiger Mensch.“

„Meine Mitarbeiter und ich, wir verstehen uns als echtes Team und besitzen eine ausgeprägte Arbeitsmoral und einen hohen Qualitätsstandard.“

Bernd Liedtke

Projektleiter

Schiffe dominieren das Leben von Bernd Liedtke. Ausgebildet als Einkäufer im Schiffbau leitet der 53-Jährige das Angebotsmanagement bei NOBISKRUG und arbeitet darüber hinaus als Projektleiter. Auch privat beschäftigt sich Liedtke mit Schiffen, „Freizeitboote jeglicher Form, ob Motor-, Ruder- oder Drachenboote – sind meine Leidenschaft.“

Und auch bei NOBISKRUG schätzt er die nicht enden wollende „Faszination von Schiffen, allen voran Superyachten, da sie die meisterhafte Vereinigung vor komplexen Systemen, Fertigungs-Exzellenz, majestätischem Erscheinungsbild, qualitativ hochwertiger Verarbeitung und sorgfältiger Konstruktion darstellen.“ Alles, was Liedtke im Schiffsbau bewundert, findet Ausdruck in der „SAILING YACHT A“, das Projekt, das in den vergangenen Jahren im besonderen Maße seine fachliche Kompetenz und berufliches Engagement von ihm erfordert hat.

MARCEL, CHRISTOF UND HANS-JÜRGEN BRUHN

Einzelteilfertigung und Vormontage

Eine Familie mit Schiffsbau-Tradition: Hans-Jürgen Bruhn (rechts), der Älteste, begann 1976 seine Lehre bei NOBISKRUG, ihm folgte drei Jahre darauf sein jüngerer Bruder Christof (Mitte). Hans-Jürgens Sohn Marcel fing im Jahr 2004 auf der Werft an. Hans-Jürgen leitet die Einzelteilfertigung als Vorarbeiter mit seinem Bruder als Stellvertreter an seiner Seite. Er ist der Meister der CNC-Plasmabrennschneidemaschine. Sein Sohn Marcel arbeitet in der Vormontagehalle und hat es, laut eigener Aussage, noch nie bereut in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. In der täglichen Zusammenarbeit verstehen sie sich blind, da bedarf es nie vieler Worte.

Selbstredend, dass die Werft auch privat bei den Dreien ein wichtiges Thema ist, „aber es gibt natürlich auch ein Leben jenseits unserer Werftarbeit.“

Während Christof ein großer Fußballfan ist, nutzt Hans-Jürgen seine Freizeit um mit einem Ultra-Leichtflugzeug zu fliegen. „Meine Leidenschaft galt dem Drachenfliegen, bevor ich diese Art der des Fliegens für mich entdeckte“ berichtet der passionierte Hobbypilot. Wann er immer im Tiefflug über die Werft gleitet, winkt er den Kollegen zu und schießt dabei Bilder des weitläufigen Geländes für das firmeneigene Archiv.

Im Gespräch über die Werft und ihre Fähigkeiten äußert er sich mit Blick auf deren Mitarbeiter mit Stolz: „Ich glaube nicht, dass es viele Werften gibt, deren Angestellte über ein ähnlich breit aufgestelltes Fachwissen verfügen, wie wir bei NOBISKRUG es haben. Wir haben unter anderem sogar Teile für einen Flugzeugträger der US-Marine gebaut. "

„Wie sich einzelne Stahl-Paneele und Metallplatten zu einer komplexen Yacht wandeln, fasziniert mich immer wieder aufs Neue.“ (Hans-Jürgen Bruhn)

Volkmar Bittermann

Leiter der Tischlerei

Kalibriert auf maßgefertigte Arbeit – das ist Volkmar Bittermann. Er ist ein Perfektionist. Er ist Tischler von Beruf und bereits seit 1980 auf der Werft beschäfftigt. Heutzutage leitet er die Werkstatt, in der er einst seine ersten Werke produzierte. Yachtbau ist für ihn pure Kunst. Die Anforderungen und Wünsche sind immer außergewöhnlich und speziell – sei es die gesamte Wirkung der Superyacht, ihr Äußeres oder die in ihr verbauten Materialien. Die Kunst ist auch privat Bittermanns Thema – der passionierte Schreiner liebt es abstrakte Bilder zu malen.

Sophie Ernst

Projektleiterin

Sophie Ernst, ein „Mädchen vom Lande“, dass heutzutage in der Schiffbauindustrie arbeitet. Die 29-Jährige Wirtschaftseingenieurin liebt es in ihrer Freizeit reiten oder joggen zu gehen. Draußen, in der freien Natur, so berichtet sie, fallen ihr immer die besten Ideen für ihre anspruchsvolle Projektarbeit ein. Seit 2013 war Sophie Ernst unter anderem in die Neubauprojekte 784/785 und 790 involviert. Ernst ist dabei besonders von der Komplexität der einzelnen Projekte und der Teamarbeit fasziniert. Für sie liefert letztere immer die besten Lösungen.

 

„Es fühlt sich unglaublich inspirierend und motivierend zugleich an, ein Problem gemeinschaftlich zu lösen“

MARK VELTHAUS

Schiffbauingenieur und Projektleiter

Mark Velthaus ist ein Mann mit vielen Leidenschaften. Vor allem liebt der Schiffbauingenieur und dreifach Vater die Fotografie und das Rennradfahren durch seine schleswig-holsteinische Heimat. Seine Augen beginnen zu leuchten, wenn er über seine Arbeit als Projektleiter im Superyachtneubau spricht:

„Mich beeindruckt die Zusammenarbeit der Menschen immer wieder aufs Neue, die den täglichen Herausforderungen mit soviel Liebe und Begeisterung begegnen und unsere Projekte damit zum Erfolg führen. Keine andere Branche bietet eine so vielfältige Mischung aus Innovation, Design, Fachkompetenz und höchster Handwerkskunst – absolut faszinierend für mich! "

Velthaus ist der ideale Markenbotschafter, um NOBISKRUG zu präsentieren. Es ist daher nicht verwunderlich, dass er neben der Aufgabe der Projektleitung auch die Kommunikation zwischen den Eignervertretungen und der Werft verantwortet.

„Jede bei uns gebaute Superyacht trägt einen individuellen Charakter, geprägt von dem stetigen Streben nach technischer Präzision und Perfektion. Wir ruhen uns nicht auf bereits Erreichtem aus. Bei jedem unserer Neubauprojekte stellen wir die Grenzen des Machbaren erneut in Frage. Dieses Vorgehen zeigt sich in jeder einzelnen bereits gebauten und auch künftigen NOBISKRUG-Superyacht.“

Bernd Wittorf

Leiter des Reparaturgeschäfts

Bernd Wittorf war schon immer von Maschinen und Motoren begeistert. Der ursprünglich gelernte Automechaniker, absolvierte nach seiner Ausbildung noch ein Maschinenbaustudium, welches er mit dem Diplom abschloss. Seit 1989 arbeitet Wittorf in der Schiffbauindustrie. Im Juni 2012 stieß er schließlich zu NOBISKRUG.

„Hier ist mein „Projekt“ die Leitung des Reparaturgeschäfts“, erklärt er. „Obwohl ich eine Leidenschaft für Schiffe im Allgemeinen und Technik im Besonderen besitze, fasziniert mich dennoch an meiner täglichen Arbeit am meisten die Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeitern und den Kollegen aus den anderen Abteilungen. Besonders freue ich mich, wenn ich junge Leute spannende Perspektiven bieten oder auch mit älteren Kollegen an deren beruflichen Weiterentwicklung arbeiten kann. Zu sehen, wie die Kollegen an neuen Aufgaben wachsen erfüllt mich jedes Mal wieder mit Stolz.“

In seiner Freizeit findet man Bernd Wittorf eigentlich immer in Wassernähe. Der 55-Jährige liebt ausgedehnte Spaziergänge mit seinem Hund und begeisterter Tennis- und Fußballfan, Spiele sieht er am liebsten direkt „von der Tribüne aus“.

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